Exemplarisches Beispiel Eigenkapital Hauskauf

Wie viel Eigenkapital ist für ein Haus mit 200.000€ Kaufpreis erforderlich?

Kaufnebenkosten 12,07% + zusätzliches Eigenkapital (10–20%)
🏠
Kaufpreis Haus
200.000 €
Darauf basieren Nebenkosten und die empfohlene Eigenkapital-Quote.
1
Kaufnebenkosten (12,07%, je nach Bundesland)
24.140 € (einmalig)
Grunderwerbsteuer, Notar, Grundbuch & Makler
2
Zusätzliches Eigenkapital (10–20%)
20.000 – 40.000 €
Für bessere Zinsen und geringere monatliche Belastung
3
Gesamt-Eigenkapital
44.140 – 64.140 €
Nebenkosten + 10–20% vom Kaufpreis
  • Mindestens die Kaufnebenkosten sollte man in der Regel aus dem Eigenkapital bezahlen.
  • Optimal sind zusätzlich 10–20% Eigenkapital vom Kaufpreis, für bessere Zinsen.
  • Mehr Eigenkapital bedeutet bessere Zinsen, eine geringere monatliche Rate und eine niedrigere Restschuld.
⚠️
Wichtig: Plane zusätzlich Rücklagen für Instandhaltung, Versicherungen und mögliche Modernisierungskosten ein. Alle Angaben dienen nur zur Orientierung und ersetzen keine individuelle Finanzierungsberatung.
Budgetrechner Wie viel Immobilie passt zu deinem Einkommen?

Budgetrechner: Wie viel Immobilie kannst du dir leisten?

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Eingaben

Maximaler Anteil deines Nettoeinkommens (z. B. 30–40 %).
Live

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Ergebnisse

Nebenkosten (Betrag) Basierend auf Kaufpreis und Nebenkosten-Satz
Gesamtkosten Kaufpreis + Nebenkosten
Finanzierungsbedarf Gesamtkosten minus Eigenkapital

Monatliche Annuität Zins plus Tilgung auf den Finanzierungsbedarf
Erforderliches Nettoeinkommen Basierend auf deiner Finanzierungsgrenze
✅ Rechner bereit.

Hinweis: Vereinfachte Beispielrechnung ohne Gewähr und ersetzt keine individuelle Finanzierungsberatung.

Grundlagen Eigenkapital Hauskauf einfach erklärt

Eigenkapital Hauskauf: Diese Begriffe solltest du kennen

Beim Hauskauf oder Wohnungskauf geht es nicht nur um „wie viel Geld du hast“, sondern vor allem darum, Kaufnebenkosten, Eigenkapitalquote und Zinsen richtig einzuordnen. Das entscheidet über deine Konditionen, Rate und ob die Bank die Finanzierung gewährt.

Viele unterschätzen beim Hauskauf die Kaufnebenkosten oder achten vor allem auf den Zinssatz. Wenn du die wichtigsten Begriffe kennst, kannst du deine Finanzierung besser einschätzen und realistischer planen.

🧾
einmalig

Kaufnebenkosten

Kaufnebenkosten sind alle Kosten, die zusätzlich zum Kaufpreis anfallen – z. B. Grunderwerbsteuer, Notar, Grundbuch und ggf. Makler. Diese Kosten solltest du beim Hauskauf separat betrachten, weil sie häufig nicht oder nur schwer mitfinanziert werden.

  • Entstehen einmalig beim Kauf und sind sofort fällig.
  • Unterscheiden sich je nach Bundesland und Maklerregelung.
  • Faustregel: Nebenkosten immer mit einplanen, sonst wird die Finanzierung eng.
📊
Risiko & Konditionen

Eigenkapitalquote

Die Eigenkapitalquote zeigt, wie viel Prozent du im Verhältnis zum Kaufpreis (und ggf. zu den Gesamtkosten) selbst einbringst. Je höher die Quote, desto geringer das Risiko für die Bank – und desto eher bekommst du bessere Zinsen und mehr Spielraum bei der Rate.

  • Höhere Quote = meist bessere Konditionen und niedrigere Monatsrate.
  • Weniger Quote = oft strengere Prüfung (Einkommen, Puffer, Bonität).
  • Eigenkapital ist nicht nur „Geld“: z. B. auch Eigenleistungen können relevant sein (je nach Bank).
💶
unterschätzt

Zinsen & Angebote vergleichen

Beim Hauskauf hat der Zinssatz einen großen Einfluss auf die gesamten Finanzierungskosten. Wichtig: Vergleiche nicht nur „den Zinssatz“, sondern das Gesamtpaket (Zinsbindung, Tilgung, Sondertilgung, Bereitstellungszinsen, Nebenkosten der Bank).

  • Hol dir mindestens 3 Angebote (z. B. Hausbank + 1–2 weitere).
  • Vergleiche effektiven Jahreszins und Konditionen, nicht nur Werbe-Zinsen.
  • Achte auf Sondertilgung und flexible Tilgungsanpassung.
Merksatz: Beim Hauskauf oder Wohnungskauf sind Kaufnebenkosten dein Pflichtteil, die Eigenkapitalquote bestimmt oft deine Zinsen – und du solltest immer mindestens 3 Kreditangebote vergleichen, um nicht unnötig teuer zu finanzieren.
Praxis-Tipp: Lass dir jedes Angebot schriftlich geben und vergleiche es immer anhand derselben Basis: Kaufpreis/Objekt, gewünschte Zinsbindung, Tilgung, Sondertilgung, Nebenkosten. So erkennst du schnell, welches Angebot wirklich günstig ist – und nicht nur auf den ersten Blick.
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