Schnell-Check Maklerprovision Rechner

Maklergebühren beim Immobilienkauf (Deutschland)

Beispiel mit Kaufpreis 400.000 € und Provision 7,14 % gesamt
Kaufpreis
400.000 €
0 €750.000 €1.500.000 €
Tipp: Simuliere den Kaufpreis
Maklerprovision gesamt
7,14 %
0 %5 %10 %
Üblich sind z. B. 7,14%
Maklerprovision (gesamt)
28.560 € einmalig
7,14 % vom Kaufpreis
Pro Partei (typisch 50/50)
14.280 € je Seite
Käufer zahlt nie mehr als der Verkäufer (Wohnimmobilie)
Provision pro Partei (%)
3,57 % je Partei
Hälfte der Gesamtprovision
Hinweis zur Textform
Vertrag / E-Mail Pflicht
Ohne Textform i. d. R. kein Provisionsanspruch
  • Die Höhe der Provision ist grundsätzlich frei verhandelbar (keine feste Prozentzahl im Gesetz).
  • Seit 23.12.2020 gilt bei Haus/ETW: Der Käufer darf nicht mehr zahlen als der Verkäufer (in der Praxis häufig 50/50).
  • Bei Vermietung gilt das Bestellerprinzip und max. zwei Nettokaltmieten + MwSt.
⚠️
Wichtig: Die Maklerprovision zählt zu den Kaufnebenkosten und beeinflusst direkt Eigenkapitalbedarf, Rendite und Cashflow.
📌 Praxis-Ratgeber

Maklerprovision berechnen: So wirkt sie sich wirklich auf deinen Immobilienkauf aus

Die Maklerprovision gehört zu den größten Kaufnebenkosten beim Immobilienkauf. Viele Käufer schauen zuerst nur auf den Kaufpreis. Entscheidend ist aber der gesamte Kapitalbedarf inklusive Maklergebühren, Notar, Grundbuch und Grunderwerbsteuer.

Warum die Maklerprovision so wichtig ist

Die Maklerprovision wird zusätzlich zum Kaufpreis fällig. Wenn du eine Wohnung oder ein Haus kaufst, reicht es deshalb nicht, nur den reinen Kaufpreis zu betrachten. Die Maklerkosten erhöhen deinen tatsächlichen Kapitalbedarf deutlich.

Bei einem Kaufpreis von 500.000 € und einer Gesamtprovision von 7,14 % entstehen Maklerkosten von 35.700 €. Wird die Provision zwischen Käufer und Verkäufer geteilt, liegt dein Anteil bei 17.850 €.

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Merksatz: Die Maklerprovision kommt zusätzlich zum Kaufpreis hinzu und muss frühzeitig in deiner Finanzierung berücksichtigt werden.

So berechnest du die Maklerprovision

Die Berechnung ist einfach: Kaufpreis × Provisionssatz = Maklerprovision. Bei 500.000 € Kaufpreis und 7,14 % Provision ergibt das 35.700 € Maklerkosten.

Wichtig ist, ob du die Gesamtprovision oder nur deinen Käuferanteil betrachtest. Bei Wohnimmobilien wird die Provision häufig hälftig zwischen Käufer und Verkäufer aufgeteilt.

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Merksatz: Bei einer 50/50-Aufteilung zahlst du als Käufer nur die Hälfte der Gesamtprovision.

Einfluss auf Eigenkapital und Finanzierung

Banken finanzieren Kaufnebenkosten häufig nicht vollständig mit. Deshalb musst du die Maklerprovision oft aus deinem Eigenkapital bezahlen. Das kann entscheidend sein, wenn du knapp kalkulierst oder mehrere Immobilienangebote vergleichst.

Wer die Maklerkosten zu spät berücksichtigt, erlebt bei der Finanzierungsplanung oft eine unangenehme Überraschung. Besonders bei höheren Kaufpreisen kann die Provision mehrere Monatsgehälter ausmachen.

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Merksatz: Die Maklerprovision ist kein kleiner Nebenposten, sondern ein echter Eigenkapitalfaktor.

Warum Kapitalanleger besonders genau rechnen sollten

Wenn du eine Immobilie als Kapitalanlage kaufst, wirkt sich die Maklercourtage direkt auf deine Rendite aus. Je höher deine Kaufnebenkosten sind, desto mehr Kapital musst du einsetzen, bevor die Immobilie überhaupt Erträge bringt.

Eine Immobilie kann auf den ersten Blick attraktiv wirken. Wenn du aber Maklerprovision, Grunderwerbsteuer, Notar und Grundbuch einrechnest, kann die tatsächliche Rendite deutlich niedriger ausfallen.

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Merksatz: Bei Kapitalanlagen zählt nicht nur der Kaufpreis, sondern der gesamte Einstiegspreis inklusive Kaufnebenkosten.

Kann man die Maklerprovision verhandeln?

Die Höhe der Maklerprovision ist grundsätzlich verhandelbar – auch wenn es nicht üblich ist. Es gibt keinen festen gesetzlichen Prozentsatz, der immer gelten muss. In beliebten Lagen ist der Spielraum oft kleiner bzw. eher unüblich, bei schwerer verkäuflichen Objekten kann eine Verhandlung evtl. Sinn ergeben.

Besonders wenn du solide finanziert bist, schnell entscheiden kannst oder ein Objekt schon länger am Markt ist, kann es sich lohnen, die Provision offen anzusprechen.

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Merksatz: Fragen kostet nichts und kann bei der Maklerprovision mehrere tausend Euro sparen.
Fazit

Berechne die Maklerprovision immer vor deiner Kaufentscheidung. Sie beeinflusst Eigenkapital, Finanzierung, Rendite und Cashflow. Gerade bei höheren Kaufpreisen kann sie den Unterschied machen, ob eine Immobilie wirklich zu deiner Strategie passt.

FAQ

Häufige Fragen zur Maklerprovision

Was ist eine übliche Maklerprovision?

Eine übliche Maklerprovision liegt in Deutschland zwischen 5,95% und 7,14% des Kaufpreises inklusive Mehrwertsteuer. Die genaue Höhe hängt vom Bundesland und der Vereinbarung im Maklervertrag ab. Die Kosten werden geteilt – Verkäufer und Käufer tragen also jeweils die Hälfte der Maklergebühren.

Wer zahlt die 3,57% Maklerprovision?

Die 3,57% Maklerprovision zahlt in der Regel jede Partei bei hälftiger Teilung. Seit der gesetzlichen Neuregelung muss der Verkäufer mindestens 50% übernehmen. Häufig zahlen daher Käufer und Verkäufer jeweils 3,57%.

Wie hoch sind aktuell die Maklergebühren?

Aktuell liegen die Maklergebühren beim Immobilienkauf zwischen 5,95% und 7,14% inklusive Mehrwertsteuer. Seit Ende 2020 gilt bei Wohnungen und Einfamilienhäusern das Gesetz zur Teilung der Maklerprovision, wodurch Käufer und Verkäufer die Kosten in der Regel hälftig tragen und z. B. jeweils 3,57% zahlen.

Wer muss die Maklergebühren bezahlen?

Die Maklergebühren müssen grundsätzlich Käufer und Verkäufer bezahlen, wenn beide den Makler beauftragt haben. Beim Verkauf von Wohnungen und Häusern ist eine hälftige Kostenteilung gesetzlich vorgeschrieben. Dadurch wird der Käufer vor einer einseitigen Kostenbelastung geschützt.

Wer zahlt die Maklerprovision 2026?

Auch 2026 zahlen Käufer und Verkäufer die Maklerprovision in der Regel zu gleichen Teilen. Der Verkäufer muss dabei mindestens 50% der Kosten übernehmen. An dieser gesetzlichen Regelung hat sich bisher nichts geändert.

Wie hoch sind die Maklergebühren beim Hausverkauf?

Beim Hausverkauf liegen die Maklergebühren meist zwischen 5,95% und 7,14% des Kaufpreises. In der Praxis zahlen Käufer und Verkäufer häufig jeweils 3,57%. Die genaue Verteilung steht im Maklervertrag.

Was ist der teuerste Fehler beim Hausverkauf?

Der teuerste Fehler beim Hausverkauf ist meist ein falsch angesetzter Verkaufspreis. Ein zu hoher Preis verlängert die Vermarktungsdauer erheblich.

Ist der Makler bei einem Notartermin dabei?

Der Makler ist beim Notartermin häufig dabei, aber nicht gesetzlich verpflichtet. Er unterstützt organisatorisch bei offenen Fragen. Die rechtliche Verantwortung liegt ausschließlich beim Notar.

Kann ein Makler nur vom Käufer Provision verlangen?

Bei Wohnimmobilien darf ein Makler nicht mehr ausschließlich vom Käufer Provision verlangen. Der Verkäufer muss mindestens die Hälfte der Provision zahlen. Ausnahmen gelten nur bei Nichtwohnimmobilien.

Wann muss ich den Makler nicht bezahlen?

Du musst keinen Makler bezahlen, wenn kein wirksamer Maklervertrag besteht. Auch ohne nachweisbare Vermittlungsleistung entfällt der Provisionsanspruch. Zudem ist die Textform des Vertrags gesetzlich vorgeschrieben.

Wie viel Prozent Provision ist üblich?

Üblich sind heute 3,57% pro Partei beim Immobilienkauf. Insgesamt ergibt sich dadurch häufig eine Gesamtprovision von 7,14%. Regionale Unterschiede sind weiterhin möglich.

Kann man Maklergebühren von der Steuer absetzen?

Maklergebühren können steuerlich abgesetzt werden, wenn die Immobilie vermietet wird. Sie zählen dann zu den Anschaffungs- oder Werbungskosten. Bei selbstgenutzten Immobilien ist kein Steuerabzug möglich.

Was ändert sich beim Immobilienkauf 2026?

Beim Immobilienkauf 2026 bleiben die Regeln zur Maklerprovision unverändert. Käufer und Verkäufer teilen sich weiterhin die Kosten. Wichtiger werden jedoch energetische Anforderungen und Förderbedingungen.

Kann man die Maklergebühr verhandeln?

Ja, die Maklergebühr ist grundsätzlich verhandelbar. Besonders in schwachen Marktphasen zeigen sich Makler oft flexibel. Ein Anspruch auf Reduzierung besteht jedoch nicht.

Ist es besser, wenn beide Ehepartner im Grundbuch stehen?

Ob beide Ehepartner im Grundbuch stehen sollten, hängt von der individuellen Situation ab. Beide sind dann rechtlich gleichberechtigte Eigentümer. Das bietet Sicherheit, kann spätere Veränderungen jedoch erschweren.
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